Dr. Rudolf Hauschka

Visionär und Chronist.

Briefe, Tagebücher, Forschungsunterlagen: Diese Fundstücke erzählen, wer Dr. Rudolf Hauschka war, was den Gründer unserer Naturkosmetikmarke in seiner Neugier und Suche angetrieben und inspiriert hat. Grund genug, sie einmal näher anzuschauen.

Stille, vor dem Fenster hat sich der Tag geneigt und unermüdlich bewegt sich der Füllfederhalter über das Papier. So oder so ähnlich hätte der stille Beobachter Rudolf Hauschka sicher oft nach getaner Arbeit im Arbeitszimmer antreffen können.

Der Chemiker war nicht nur Wissenschaftler, angespornt von Neugier, er war auch ein Mann des geschriebenen Wortes. Drei Regalmeter Schriftgut fanden sich in seinem Nachlass.

Dazu gehören viele Briefwechsel mit Ärztinnen und Ärzten — und auch der Kosmetologin Elisabeth Sigmund, mit der er gemeinsam die Kosmetiklinie entwickelt hat. Es war eine intensive Form des Austausches über die Erfahrungen aus seiner Arbeit für Dr.Hauschka Kosmetik. Seine Forschungsergebnisse aus der Arbeit an wässrigen Heilpflanzenauszügen dokumentierte Rudolf Hauschka akribisch in Labortagebüchern. Aber Schreiben dient nicht nur der Dokumentation, es hilft auch, die Gedanken zu ordnen, zu reflektieren. Rudolf Hauschka hatte ein bewegtes Leben, seine Erfahrungen waren geprägt von vielen Reisen, von denen ihn die weiteste über Ägypten und Sri Lanka bis nach Australien geführt hatte. Und es gab auch nachdenklichere Seiten, beeinflusst von seinen Erlebnissen in Russland während des Ersten Weltkrieges. All das prägt und fließt ein in das, was ein Mensch an Worten hinterlässt. Ein Abenteurer und Suchender, ein Visionär und Chronist. Der Austausch, das Festhalten, Durchdenken und Reflektieren waren Teil seiner Arbeit und Teil seiner Natur.

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